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Jesus Christus ist mitten unter uns.

Abendmahl

Wesentliches zum Abendmahl kurz erklärt

Das Abendmahl feiern wir in der Lutherkirche in der Regel immer am ersten Sonntag im Monat und an den großen christlichen Hauptfesten. Pfarrer Joachim Gerhardt berichtet.

Das Verständnis, was beim Abendmahl passiert, ist weit und hat bei jedem Menschen sicher immer wieder eigene Akzente. Im evangelischen Verständnis ist wichtig, dass Jesus Christus mitten unter uns ist, wenn wir feiern.

Zur Einstimmung auf das Abendmahl (es ist wie die Taufe unser Sakrament) gibt es eine ausgefeilte Liturgie, zu der auch Anrufung des Heiligen (Sanctus) und Sündenvergebung (Christi, du Lamm Gottes) gehören. Martin Luther und den Reformatoren war diese Vorbereitung auf das Abendmahl zentral wichtig.

Zudem sprechen wir das Vaterunser als Tischgebet des Herrn – Jesus Christus ist ja auch nach evangelischer Sicht der Einladende und nicht die Kirche. Das Gebet wird also in die Abendmahlsliturgie integriert.

Zum Abendmahl versammeln wir uns im Kreis rund um den Altar, auch als Zeichen der Gemeinschaft. Beim Gemeinschaftskelch kann jeder selbst entscheiden, ob er aus dem Kelch trinkt oder sein Brotstück (die Oplate) aufhebt und dann eintunkt (Intinktion). Wir feiern wechselnd mit Traubensaft oder Wein. Leitend ist das Jesuswort Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. (Joh 15,5). 

ger/csc / 09.09.2019


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