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Alle evangelischen Gemeinden in Bonn und der Region feiern Gottesdienst

Der Buß- und Bettag am 19. November ist ein Feiertag: viel Musik und Ökumene

Zum Buß- und Bettag am Mittwoch, 19. November, laden auch in Bonn und der Region alle evangelischen Kirchengemeinden zu Gottesdiensten.

Mottoplakat der Evangelischen Kirche zum Buss- und Bettag 2014 (Motiv: ekkw) Mottoplakat der Evangelischen Kirche zum Buss- und Bettag 2014 (Motiv: ekkw)

Für Superintendent Eckart Wüster hat der Buß- und Bettag, "nichts von seiner Aktualität verloren". Wie kein anderer Tag im Jahr stehe er für die Einsicht, "dass Menschen fehlbar sind und der Vergebung bedürfen". Der Tag erinnere aber auch daran, dass "aus einer ehrlichen und ernstgemeinten Vergebung heraus wirkliche Neuanfänge wachsen können".

Der Buß- und Bettag, der 1994 als gesetzlich geschützter und arbeitsfreier Feiertag bundesweit außer in Sachsen der Pflegeversicherung zum Opfer fiel, "bleibt für uns ein Feiertag auch ohne besonderen staatlichen Schutz", bekräftigt Pressepfarrer Joachim Gerhardt. Fast alle Gottesdienste würden in den Abendstunden zwischen 18.00 und 20.00 Uhr gefeiert, um auch Berufstätigen die Teilnahme zu ermöglichen.

Trinitatiskirche: Geistliche Musik zum Buß- und Bettag in Endenich

Immer mehr Gemeinden setzen zudem besondere musikalische Akzente: In der Trinitatiskirche in Bonn-Endenich (Brahmsstr. 14) erwartet die Besucherinnen und Besucher um 20.00 Uhr eine Art "Kantaten-Gottesdienst" unter dem Motto "...das ist wohlgetan!". Zu hören gibt es die Bach-Kantaten "Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen" und "Was Gott tut, das ist wohlgetan"sowie von Friedrich Liszt Variationen über Bachs Kantate "Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen" für Klaviersolo.

Es musizieren Mareike Rothenberg (Sopran), Maarja Purga (Alt), Nico Heinrich (Tenor), Ingo Wittrock (Bass), Fabian Müller (Klavier), der "Chor am Freitag" und das Projektorchester der Trinitatiskirche unter Leitung von Burkhard Müller. Liturg ist Pfarrer Uwe Grieser.

Lutherkirche: Gemeinden in Poppelsdorf ratifizieren Partnerschaftserklärung

Viele Gemeinden feiern den evangelischen Buß- und Bettags-Gottesdienst ökumenisch. In der Lutherkirche in der Südstadt (Reuterstraße 11) ratifizieren in diesem Jahr im Gottesdienst um 18.00 Uhr Pfarrerin Ulrike Veermann für die Lutherkirchengemeinde und Dechant Bernd Kemmerling für die katholischen Schwesterkirche in Poppelsdorf, Sankt Sebastian, ihre nun über Monate vorbereitete offizielle Partnerschaftserklärung. Sie soll das ökumenische Miteinander der Gemeinden vor Ort stärken und auf dauerhafte Füße stellen.

Friedensgebet in der Kessenicher Friedenskirche

Zu einem gemeinsamen Friedensgebet um 19.00 Uhr in der Kessenicher Friedenskirche (Franz-Bücheler-Str.) laden die evangelischen Kirchengemeinden aus Hersel, Auferstehungskirche (Venusberg/Ippendorf) und Friedenskirche (Kesenich/Dottendorf) ein, musikalisch ausgestaltet vom Jugenchor der Friedenskirche. Die drei Gemeinden feiern den Buß- und Bettag traditionell zusammen.

Bundesweit bietet das Internet-Portal www.bußtag.de viele Impulse für diesen Tag. Es steht dieses Jahr unter dem Motto "Da kommt noch was" und will Anstöße geben, das Leben bewusst, geistlich und mit Verantwortung für sich und andere Menschen zu gestalten.

Alle Gottesdienste zum Buß- und Bettag im Kirchenkreis Bonn finden Sie hier.

 

Joachim Gerhardt / Evangelischer Kirchenkreis Bonn - Ekir.de / 12.11.2014


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