Losung für den 07.07.2020

Ich sprach, da ich weglief vor Angst: Ich bin verstoßen aus deinen Augen. Doch du hast mein lautes Flehen gehört, als ich zu dir schrie. Psalm 31,23

Am Wege saß ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Und als er hörte, dass es Jesus von Nazareth war, fing er an zu schreien und zu sagen: Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Und viele fuhren ihn an, er sollte schweigen. Und Jesus blieb stehen und sprach: Ruft ihn her! Markus 10,46-48.49

Gottesdienste

Hier finden Sie die Termine der Gottesdienste für die nächsten sieben Tage.

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Service

Bild-LupeThomas Spannuth läuft für die Lutherkirchengemeinde beim Sponsorenlauf des Fördervereins (Foto: C. Oeser)

Blick in die Gemeinde

Alltags-Strategien unserer Gemeindemitglieder und Nachbarn in Corona-Zeiten

Hier stellen wir Ihnen in den nächsten Wochen einzelne Menschen vor, die wir virtuell getroffen haben, um ihnen fünf Fragen zu stellen, wie sie mit der Corona-Krise umgehen: Thomas Spannuth

Thomas Spannuth führt in langer Familientradition ein Bestattungunternehmen in Poppelsdorf und Bad Godesberg. Er engagiert sich vielfach für die Lutherkirchengemeinde, so auch im Förderverein. 

Hier seine Antworten auf unsere fünf Fragen:

Wie meistern Sie Ihren beruflichen Alltag im Moment? 

Wir entwickeln uns quasi minütlich weiter. Es gibt kein ICH mehr. Nur noch ein WIR. Unsere Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit.

Wir arbeiten in zwei unanhängigen Wochenschichten um uns und unsere Kontakte nicht gegenseitig mehr als nötig zu gefährden.

Das heißt 100 Prozent Leistung mit 50 Prozent "Personal", da immer nur die eine Hälfte arbeitet. Zum Glück haben die Angehörigen unserer Verstorbenen durchweg großes Verständnis, dass das ein oder andere jetzt mal etwas länger dauern kann. Das unterstützt uns natürlich auch sehr.

Welche Anliegen haben die Angehörigen der Verstorbenen im Moment vermehrt?

Hilfe zu erhalten um Fragen beantwortet zu bekommen wie z. B.: Wie geht es weiter, was muss man beachten, was darf man und was nicht. Niemand möchte etwas falsch machen und auf keinen Fall möchte jemand einen Dritten gefährden.

Wie belastend sind diese neuen Arbeitsbedingungen für Sie persönlich? 

Extrem, wie für jeden Menschen und Unternehmer. Wir haben große Sorge um unsere Angehörigen in und außerhalb unserer Familie. Dazu kommt noch die Angst, dass jederzeit das Gesundheitsamt uns "dicht" machen könnte. Niemand weiß ob er schon infiziert ist oder nicht. So wird es jedem Menschen im Moment gehen.

Welche Strategien haben sie für sich aktuell gefunden, die Ihnen helfen, zwischendurch zu entspannen? 

Wir sprechen viel miteinander und Abends "treffen" wir uns mit Freunden bei einem Glas Wein per Skype und Co.

Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn der normale Alltag zurück ist? 

Wieder meine Familie und Freunde umarmen zu dürfen.

Wir danken Thomas Spannuth für seine Offenheit und wünschen alles Gute!

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csc / 23.03.2020



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