Losung für den 25.10.2020

Amos sprach: Ich bin ein Rinderhirt, der Maulbeerfeigen ritzt. Aber der HERR nahm mich von der Herde und sprach zu mir: Geh hin und weissage meinem Volk Israel! Amos 7,14-15

Als er aber am Galiläischen Meer entlangging, sah er Simon und Andreas, Simons Bruder, wie sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer. Und Jesus sprach zu ihnen: Kommt, folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! Markus 1,16-17

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Hier finden Sie die Termine der Gottesdienste für die nächsten sieben Tage.

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Der PROtestant ist die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft im Großraum Bonn.

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Service

Bild-LupeClausjürgen Schierbaum: "Man rückt zusammen. weil alle sehen, wie groß der Handlungsbedarf ist." (Foto: Schierbaum)

Blick in die Gemeinde

Alltags-Strategien unserer Gemeindemitglieder und Nachbarn in Corona-Zeiten

Hier stellen wir Ihnen in den nächsten Wochen einzelne Menschen vor, die wir virtuell getroffen haben, um ihnen fünf Fragen zu stellen, wie sie mit der Corona-Krise umgehen: Clausjürgen Schierbaum

Clausjürgen Schierbaum ist Leiter des Referats "Fachkräfte Ausland, Migration und Integration" im Bundesministerium für Gesundheit (BMG). 

Hier seine Antworten auf unsere fünf Fragen: 

Wie meistern Sie Ihren beruflichen Alltag im Moment? 

Einen 1000-Meter Lauf in der Zeit durchzuführen, in der normalerweise 100 Meter möglich sind. So kann man den Arbeitsalltag vieler Kolleginnen und Kollegen beschreiben. Vertrauen und gegenseitige Unterstützung angesichts der hohen Arbeitsauslastung sind ebenso erforderlich wie selbstverständlich - erst recht dann, wenn mal die Puste ausgeht. Im übertragenen Sinne: Man rückt zusammen, weil alle sehen, wie groß der Handlungsbedarf ist. Das mag pathetisch klingen: Aber jeder weiß, was jetzt gefordert ist. Auch das trägt dazu bei, mit Belastendem gut umgehen zu können.    

Wie belastend sind diese neuen Arbeitsbedingungen für Sie persönlich?

Ich möchte diejenigen sehen, die sich gerade jetzt keine Gedanken um das Wohlergehen der eigenen Familie, von Verwandten und Freunden machen. Das legt man nicht ab wie einen Mantel, das nimmt man jeden Tag mit an den Arbeitsplatz. Und natürlich ist es eine Herausforderung, wenn dort auch mal Ängste formuliert werden. Ein schneller Spruch - "wird schon wieder" - verbietet sich dann von selbst.  

Welche Strategien haben sie für sich aktuell gefunden, die Ihnen helfen, zwischendurch zu entspannen?

Zum Beispiel Vernachlässigtes wiederbeleben: Gesellschaftsspiele. Oder ein Buch in die Hand nehmen und damit "auf Reisen gehen".  

Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn der normale Alltag zurück ist?  
 
Meinen Töchtern sagen zu können, es ist vorbei, wir haben es geschafft.

Wir danken Clausjürgen Schierbaum für seine Offenheit und wünschen alles Gute!

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25.03.2020



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