Losung für den 03.08.2020

Den Demütigen wird der HERR Gnade geben. Sprüche 3,34

Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst. Philipper 2,3

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Bild-LupeSarrah Nachi nimmt viele Dinge derzeit noch viel bewusster wahr als in "normalen" Zeiten (Foto: Nachi)

Blick in die Gemeinde

Alltags-Strategien unserer Gemeindemitglieder und Nachbarn in Corona-Zeiten

Hier stellen wir Ihnen in den nächsten Wochen einzelne Menschen vor, die wir virtuell getroffen haben, um ihnen fünf Fragen zu stellen, wie sie mit der Corona-Krise umgehen: Sarrah Nachi

Sarrah Nachi ist Gastgeberin der Marktschwärmerei, die unter anderem auch jeden Donnerstag von 17.30 bis 19.00 Uhr auf dem Gelände der Lutherkirchengemeinde (Kurfürstenstraße 20b, 53115 Bonn) stattfindet. 

Hier ihre Antworten auf unsere fünf Fragen: 

Wie meistern Sie Ihren beruflichen Alltag im Moment?

In meiner Haupttätigkeit als Projekt- und Nachhaltigkeitamanagerin für einen Verein in Köln arbeite ich momentan, wie so viele, von zu Hause aus.

Die ruhigen Phasen helfen mir, Denkprozesse für die konzeptionelle Projektarbeit anzustoßen und kreativ zu werden.

Bei meiner Arbeit als Marktschwärmer-Gastgeberin ist jetzt eine neue Form der Koordination gefragt, um die größer gewordene Nachfrage nach regionalen Produkten zu bewältigen. Wir sind alle sehr froh, dass die Türen der Lutherkirchengemeinde für uns donnerstags weiterhin offen sind. Und auch unter den Landwirten und Kunden erfahren wir viel Hilfsbereitschaft, Solidarität und Geduld. Damit unterstützen wir gemeinsam die Existenz unser regionalen Produzenten, natürlich unter Einhaltung der gebotenen Sicherheitsauflagen.

Wie belastend sind diese neuen Arbeitsbedingungen für Sie persönlich?

Meine Arbeitsbedingungen selbst nehme ich nicht als belastend wahr. Was mir allerdings bei der Arbeit von zu Hause fehlt, ist der spontane und lebendige Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen.

Die Stimmung in unserer Marktschwärmerei ist sehr positiv, da es immer weiter vorangeht. Auch wenn wir vor und während der Verteilungen der Lebensmittel sehr arbeitsintensive Phasen haben, kommen der Humor und das Lächeln bei allen Beteiligten keinesfalls zu kurz.

Was ich natürlich nicht ausblenden kann, ist das unruhige Brodeln des Zeitgeschehens und der Menschen, die die aktuelle Situation trifft. Da hilft mir die Zuversicht und Freundlichkeit untereinander.

Welche Strategien haben sie für sich aktuell gefunden, die Ihnen helfen, zwischendurch zu entspannen?

In meiner Mittagspause gehe ich regelmäßig spazieren. Während es mir vorher beim Laufen meist nur darum ging, von A nach B zu kommen, und meine Gedanken auf dem Weg nach B bereits einen Schritt weiter waren, genieße ich in der aktuellen Situation beim Spazierengehen den Moment, die frische Luft und nehme meine Umgebung viel bewusster wahr. Außerdem höre ich gerade vermehrt Podcasts, die mir ein Abtauchen in ganz unterschiedliche Welten mit diversen Blickwinkeln ermöglichen.

Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn der normale Alltag zurück ist? 

Meine Familie und Freunde gesund wieder in die Arme nehmen zu können.

Wir danken Sarrah Nachi für ihre Offenheit und wünschen weiterhin gute Gesundheit!

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csc / 07.04.2020



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