Losung für den 25.10.2020

Amos sprach: Ich bin ein Rinderhirt, der Maulbeerfeigen ritzt. Aber der HERR nahm mich von der Herde und sprach zu mir: Geh hin und weissage meinem Volk Israel! Amos 7,14-15

Als er aber am Galiläischen Meer entlangging, sah er Simon und Andreas, Simons Bruder, wie sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer. Und Jesus sprach zu ihnen: Kommt, folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! Markus 1,16-17

Gottesdienste

Hier finden Sie die Termine der Gottesdienste für die nächsten sieben Tage.

Gottesdienste

Gottesdienst, Taufen & Trauungen

Glocke

Hören Sie die Glocken der Lutherkirche. Dazu finden Sie Infos zu Gottesdienst, Kindergottesdienst, Taufe und Trauung.

Gottesdienst, Taufen & Trauungen

Spenden

Danke! Wir freuen uns über jede, auch kleine Spende. Sie kommt ohne Abzüge direkt unserer Arbeit zugute.

Spenden

Spenden Sie

PROtestant

Logo PROTESTANT

Der PROtestant ist die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft im Großraum Bonn.

PROtestant

Service

Bild-LupeKüster Reinhard Knur freut sich schon sehr, wieder die Kirche für die gewohnten Gottesdienste zu öffnen (Foto: Knur)

Blick in die Gemeinde

Alltags-Strategien unserer Mitarbeitenden in Corona-Zeiten

Hier stellen wir Ihnen in den nächsten Wochen einzelne Menschen vor, die wir virtuell getroffen haben, um ihnen fünf Fragen zu stellen, wie sie mit der Corona-Krise umgehen: Renihard Knur

Reinhard Knur ist der Küster unserer Lutherkirchengemeinde.

Hier seine Antworten auf unsere fünf Fragen:

Wie meistern Sie Ihren beruflichen Alltag im Moment? 

Der schönste Teil meiner Arbeit, der Kirchendienst am Sonntag, fällt ja leider weg.
Die Wochentage nutze ich für Gartenarbeit und viel Aufräumen etc. Sie glauben ja nicht,
was man da auf einmal alles wiederfindet.

Welche Anliegen haben Ihre Gemeindeglieder im Moment vermehrt?

Sicher einen erhöhter Gesprächsbedarf. Ob telefonisch oder beim 2-Meter-Abstand-Gespräch
quer übern Hof: auch wenn Corona im Vordergrund steht, nach wenigen Minuten kommt oft der
Wunsch nach Normalität durch. Mal ein paar Minuten über Gott und die Welt quatschen oder über
den Schlagersänger mit der viel zu jungen Freundin ablästern. Dann geht´s einem wieder besser!

Wie belastend sind diese neuen Arbeitsbedingungen für Sie persönlich?

Nicht sehr belastend. Noch nicht, man weiß ja nicht was noch kommt. Aber wir Mitarbeitenden in der Gemeinde
haben alle ein sehr freundschaftliches Verhältnis untereinander. Das bewährt sich nun in dieser Krise.

Welche Strategien haben sie für sich aktuell gefunden, die Ihnen helfen, zwischendurch zu entspannen? 

So zwischendurch: Am Esstisch sitzen und zum Fenster raus schauen. Nach ein paar Minuten gibt es dann nur
noch einen blühenden Kirschbaum, ein Eichhörnchen in den Ästen, Elstern auf der Wiese...

So überhaupt: Aufregung! Zur Zeit rege ich mich tierisch über das Gejammer dieser Fußballvereine auf, die gerade
alle total verarmen, aber Millionen an ihre ballspielenden Spieler zahlen! Wenn ich mich da fünf Minuten in Rage
geredet habe und meine Frau mir geduldig zugehört hat, dann bin ich tiefenentspannt...;-))

Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn der normale Alltag zurück ist? 

Sonntagsmorgen die Kirche für den Gottesdienst zu öffnen und alle, alle kommen wieder.
Und nachmittags unserem kleinen Hund die große Welt von Südstadt, Poppelsdorf und Venusberg zu zeigen.

Wir danken Reinhard Knur für seine Offenheit und wünschen weiterhin gute Gesundheit!

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

01.04.2020



© 2020, Evangelische Lutherkirchengemeinde Bonn
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung