Losung für den 25.10.2020

Amos sprach: Ich bin ein Rinderhirt, der Maulbeerfeigen ritzt. Aber der HERR nahm mich von der Herde und sprach zu mir: Geh hin und weissage meinem Volk Israel! Amos 7,14-15

Als er aber am Galiläischen Meer entlangging, sah er Simon und Andreas, Simons Bruder, wie sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer. Und Jesus sprach zu ihnen: Kommt, folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! Markus 1,16-17

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Service

Bild-LupeHans-Jürgen Kaschell und seine Miatarbeiter sind unermüdlich für die Versorgung der Patienten da (Foto: Kaschell)

Blick in die Gemeinde

Alltags-Strategien unserer Gemeindemitglieder und Nachbarn in Corona-Zeiten

Hier stellen wir Ihnen in den nächsten Wochen einzelne Menschen vor, die wir virtuell getroffen haben, um ihnen fünf Fragen zu stellen, wie sie mit der Corona-Krise umgehen: Hans-Jürgen Kaschell

Hans-Jürgen Kaschell ist seit 1978 medizinisch tätig. Sieben Jahre in der Uniklinik Bonn und seit 1986 in eigener Praxis. Er denkt nicht daran aufzuhören, sondern für ihn ist die Medizin nicht Profession sondern Passion.

Hier seine Antworten auf unsere fünf Fragen: 

Wie meistern Sie Ihren beruflichen Alltag im Moment?

 

Ich arbeite, wie immer, nur mit Schutzkleidung.

Die Hausgesuche in den Altenheimen, mit Ausnahme des betreuten Wohnens, darf ich nicht durchführen. Außer es besteht ein akuter Notfall.

Die Patientenfrequenz hat sich merklich reduziert, weil die Patienten vorsichtig sind und zu Hause bleiben.

Die Impffreudigkeit hat sich deutlich erhöht, so dass Impfstoffe knapp werden.

 

Welche Anliegen haben Ihre Patienten im Moment vermehrt?

Bei kleinen Erkältungszeichen (Halsschmerzen, leichter Husten, Schnupfen, etc.) kontaktieren unsichere Patienten mich, weil sie befürchten, dass sie vom Coronavirus infiziert sein könnten.

Das Horten von Medikamenten ist bei meinen Patienten nicht zu beobachten.

 

Wie belastend sind diese neuen Arbeitsbedingungen für Sie persönlich?

Die Gefahr, sich mit dem Virus zu infizieren ist für meine Mitarbeiter, für die ich verantwortlich bin, und mich sehr groß.

Das Tragen der Schutzkleidung ist unangenehm, da die Atmung mit der Gesichtsmaske schwerfällt. Darüber hinaus ist die Kommunikation mit der Maske beeinträchtigt.

 

Welche Strategien haben sie für sich aktuell gefunden, die Ihnen helfen, zwischendurch zu entspannen?

Die außergewöhnliche Belastung führt dazu, dass ich früh ins Bett gehe, mich mittags ausruhe und das Wochenende, bei gutem Wetter in meinem Garten, genieße und mich an den schönen Blüten der Natur erfreue, um neue Kraft zu schöpfen.

 

Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn der normale Alltag zurück ist?

Ich freue mich darauf, dass sich der Praxisalltag normalisiert und man mit Freude und Unbeschwertheit ausgehen kann, um Freunde und die Familie einzuladen oder zu treffen, um mit ihnen zu essen, trinken und gute Gespräche zu führen. Dass man Theater, Oper, Museen, Ausstellungen, Fortbildungen und Restaurants besuchen kann, und in der Lage sein wird, ein freies, fröhliches soziales Leben zu führen.

 

Wir danken Hans-Jürgen Kaschell für seine Offenheit und wünschen alles Gute!

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csc / 02.04.2020



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