Losung für den 20.05.2022

Meine Schuld ist mir über den Kopf gewachsen; sie wiegt zu schwer, ich kann sie nicht mehr tragen. Psalm 38,5

Gott hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn aufgehoben und an das Kreuz geheftet. Kolosser 2,14

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Bild-Lupe"Ich kenne in Bonn nur wenige Orte, die einen mit so offenen Armen willkommen heißen." (Foto: Nachi)

Blick in die Gemeinde - Teil 2

"Lockdown" und "neue Normalität" - Alltag in Coronazeiten - Folge 3

Wir haben Sarrah Nachi virtuell getroffen und sie um kleine Einblicke in ihren Alltag gebeten. Wir sind neugierig, was sich in ihrem Leben seit dem ersten Lockdown bis jetzt verändert hat und wie es ihr jetzt geht.

1. Wie haben Sie den ersten Lockdown rückblickend erlebt?

Die Lockdown-Phase habe ich ganz gut überstanden und gelernt, dass man aus solchen schwierigen Zeiten das Beste machen sollte. Insgesamt hat sich für mich allerdings auch nicht viel geändert, bis auf die Kontaktsperren natürlich.

2. Wie sind Sie mit der AHA-Regel und den weiteren Corona-Schutzmaßnahmen durch den Sommer gekommen?

Mit den AHA-Regeln bin ich erstaunlich gut durch den Sommer gekommen. Die meisten Regeln wie z.B. das Masketragen (ich bin keine Brillenträgerin), Hände desinfizieren bzw. noch viel regelmäßiger waschen und Abstand halten konnte ich ziemlich schnell in die Tagesroutine übernehmen. Manchmal vergesse ich sogar an Orten, die es nicht erfordern, die Maske abzulegen. Woran ich mich nur schwer gewöhnen kann ist das Abstandhalten zu Menschen, die mir nahe stehen.

3. Wir haben Sie im Frühling danach gefragt, worauf Sie sich am meisten freuen, wenn der „normale Alltag“ zurück ist. Ganz kurz schien manches wieder normal zu sein, hatten Sie Zeit einige Ihrer Wünsche zu erfüllen?

Glücklicherweise sind in meinem engen Freundes- und Familienkreis alle nach wie vor wohlauf. Mein Wunsch, sie bald wieder in die Arme nehmen zu dürfen, muss wohl noch ein wenig warten.

4. Nun gibt es einen sogenannten "Lockdown-Light". Täglich scheint es neue Änderungen zu geben.

Mittlerweile gucke ich routiniert in aktuelle Verordnungen und beobachte das Geschehen und Entscheidungen der Stadt Bonn. Gefühlt würde ich sagen, dass ich im Prinzip schon einmal alles durchexerziert haben und bei neuen Änderungen schneller erkenne, welche Handlungen zu folgen haben.

5. Haben sich Ihre Wünsche verändert? Was wünschen Sie sich für die kommenden sechs Monate? Gibt es eine „neue Normalität“?

Ich wünsche mir, dass die Menschen weiterhin neue Vorgaben beherzigen, auch wenn sich an der einen oder anderen Stelle leider erster Vedruss bemerkbar macht.

6. Was wünschen Sie sich von "Luther"?

Mit Bewunderung habe ich beobachtet, wie "Luther" mit den Corona bedingten Veränderungen stetig mitgegangen ist: Angefangen beim Jugendhaus, das durch ein kreatives Videoprojekt die Menschen virtuell über einen Ball miteinander verbunden hat oder auch den Video-Live-Stream des Gottesdienstes. Das sind nur zwei Beispiele, die ich nebenbei mitbekommen habe. Von "Luther" wünsche ich mir ehrlicherweise nichts. Mein Wunsch für "Luther" ist der, dass es bald wieder ein Ort der physischen Begegnung für Jung und Alt sein kann, wie es das bisher immer war. Denn ich kenne in Bonn nur wenige Orte, die einen mit so offenen Armen willkommen heißen.

Vielen Dank.

Sarrah Nachi ist Gastgeberin der Marktschwärmerei, die unter anderem auch jeden Donnerstag von 17.30 bis 19.00 Uhr auf dem Gelände der Lutherkirchengemeinde (Kurfürstenstraße 20b, 53115 Bonn) stattfindet. Sie war auch bei unserem Blick in die Gemeinde - Teil 1 dabei.

In unseren Corona-Diaries begegnen Sie in den nächsten Wochen weiteren Menschen, die unserer Gemeinde nahe stehen.

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csc / 03.12.2020



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