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Losung

für den 22.10.2017

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Luther und die Welt

Luther berührt Gräfin von Schwerin persönlich sowie beruflich und veranlasst sie, 5 Thesen als eine Art Richtschnur für Rechtsprechung und Justiz aufzustellen

"Wer Menschen erreichen will muss in verständlicher Sprache sprechen" diese Mahnung Luthers hatte sich Margarete Gräfin von Schwerin zu Herzen genommen, als Sie am 7. Juni 2017 über ihre Sicht auf Martin Luther und seinen Einfluss auf Ihre Arbeit als Richterin referierte.

Margarete Gräfin von Schwerin (Foto: Barbara Frommann) LupeMargarete Gräfin von Schwerin (Foto: Barbara Frommann)

Die Oberlandesgerichtspräsidentin und bekennende Christin gab gleich zu Beginn des Abends zu erkennen, dass auch sie vom 'Luther Hype', von dieser gefühlten Begeisterung des Reformationsjubiläums gepackt sei. Luther als Playmobilfigur, warum nicht...?! Ihr Ansatz aber war nicht spielerisch sondern zutiefst ernst und auch ermahnend:

Bescheidenheit auch als Zeichen von Demut,

Barmherzigkeit als Hinwendung zum gnädigen Gott, 

Gewissensfreiheit oder die Freiheit eines Christenmenschen,

Gerechtigkeit im Prinzip der Gleichbehandlung und als Chancengleichheit,

 dazu die klare verständliche Sprache.

5 Thesen die Gräfin von Schwerin als eine Art Richtschnur für die Arbeit der Justiz und hier insbesondere der Rechtsprechung nannte.

Auch vor dem Hintergrund der letzten Presseberichte zu brutalen Überfällen und einer 
Justiz die nicht hart genug - was ist hart genug? - bestrafen würde, zeigte sie auf, dass Glaubensüberzeugung gerade auch im Beruf des Richters in berufliches Wirken ausstrahlt.

Nie nur eine Seite hören, keine Pauschalurteile, die Berücksichtigung strafmildernder Umstände und die Chance zur Resozialisierung, also Gnade und Barmherzigkeit auch für den Straftäter bei der Bemessung des Strafmaßes.

Die engagierte Diskussion im Anschluss an den Vortrag zeigte hier durchaus auch kontroverse Meinungen, nicht nur, aber insbesondere für die juristischen Laien, war es ein höchst lehrreicher Abend, der sicherlich dazu beitragen wird, manche Gerichtsberichterstattung mit neuen Augen zu sehen.

Justiz kann sich nur um Gerechtigkeit bemühen und das (ganz im Sinne Goethes) 'frei von den Fesseln geistiger Borniertheit'. Dieses Fazit der Rednerin klingt sicherlich bei vielen Zuhörern nach dem anspruchsvoll-anregenden Vortrag noch lange nach.

Lust auf mehr? Am 06.09.2017 geht es mit der Vortragsreihe "Luther und die Welt" und Professor Dr. Horst Lenkse, Institut für Theoretische Physik von der Universität Gießen weiter: http://www.lutherkirche-bonn.de/archiv/2017-602-Luther_und_die_Welt.php

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gila/csc / 19.06.2017



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